Kulturelles


Giovanni Giacometti
Giovanni Giacometti wurde am 7. März 1868 in Stampa geboren und blieb dem Bergell sein ganzes Leben treu. Neben der Malerei bereiteten ihm seine Frau Annetta, geborene Stampa, und die drei gemeinsamen Kinder viel Freude, vor allem als der Sohn Alberto ebenfalls den Künstlerberuf ergriff. Giovanni Giacometti studierte in München und in Paris und war bis zu seinem Tod Meisterschüler von Giovanni Segantini in Maloja. Giovanni Giacometti zählt zu den führenden Impressionisten der Schweiz. In seiner Entwicklung durchlief er viele Stilphasen wie Jugendstil und Symbolismus. Er starb 1933 und wurde in S. Giorgio Borgonovo (bei Stampa) beigesetzt. Das südliche Licht des Bergells hat ihn, wie auch seinen Vetter Augusto, licht- und farbtrunken gemacht, und es veranlasste ihn, die Landschaft bei jeder Jahreszeit zu malen. Mit den Augen des Künstlers hat er beobachtet und sein Erleben gemalt: die Menschen bei ihrer Arbeit, am Feierabend, im Familienkreis, beim Begräbnis, aber auch Einzelportraits und immer wieder die Gattin und seine Kinder. Im Talmuseum Ciäsa Granda in Stampa sind in der Sala Giacometti-Varlin Bilder von Giovanni, Augusto und Alberto Giacometti ausgestellt.

Giovanni Segantini / Maloja das Seganitini Dorf
Maloja war selbst gewählter Mittelpunkt für die letzten Lebens- und Schaffensjahre des berühmten Künstlers Giovanni Segantini. Mit einer neuen biografischen Ausstellung in seinem Atelier (Pavillon), dem anschaulichen Themenweg "Sentiero Segantini" und der Grabstätte des Künstlers auf dem Bergfriedhof ruft Maloja als "Segantinidorf" in Erinnerung.
Giovanni Segantini wurde 1858 in Arco (Südtirol) geboren. Bereits mit sieben Jahren verlor er seine Mutter, ein Jahr später seinen Vater. Er wuchs bei seiner Halbschwester in Mailand auf und begann schon früh zu malen. 1874-79 besuchte er die Kunstakademie Brera. 1880 lernte er Bice Bugatti kennen, die Schwester des Freundes Carlo. Mit ihr zog er zuerst in die Brianza zwischen Comersee und Mailand, später nach Graubünden; 1886 nach Savognin und 1894 nach Maloja und Soglio. In der Bergwelt widmete sich der Maler der Wiedergabe des Lichtes. 1899 starb Giovanni Segantini in der nach ihm benannten Hütte auf dem Munt da la Bescha (Schafberg) oberhalb von Pontresina im jungen Alter von 41 Jahren an einer Bauchfellentzündung.

Weitere Informationen siehe unter www.segantini.com und
www.segantini-museum.ch


Termine der Ausstellung

Eine Ausstellung / Dokumentation zum Leben, Schaffen und Sterben des Künstlers, Giovanni Segantini,  im Engadin - in der Rotunde, dem Modell für die Pariser Weltausstellung vom 1900.

30. Juni bis 19. Oktober 2004,
Sonntag & Mittwoch 15.00 - 17.00 h 

Juli und August zusätzlich
Montag 15.00 - 17.00 h

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